{"id":2652,"date":"2026-10-04T18:24:40","date_gmt":"2026-10-04T16:24:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sutermeister.ch\/?p=2652"},"modified":"2026-10-04T23:29:42","modified_gmt":"2026-10-04T21:29:42","slug":"business-modelle-die-notwendige-suche-nach-kohaerenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sutermeister.ch\/de\/business-modelle-die-notwendige-suche-nach-kohaerenz\/","title":{"rendered":"Business Modelle : die notwendige Suche nach Koh\u00e4renz"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\" id=\"wpb-content-root\"><p>[vc_row row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_animation=&#8220;none&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_column_text]<em>In diesem Jahr sind es nun schon neun Jahre her, dass ich das Privileg habe, im <a href=\"https:\/\/kulturmanagement.philhist.unibas.ch\/de\/studienangebot\/das-kulturreflexives-management\/\">DAS Kulturreflexives Management<\/a> an der Universit\u00e4t Basel \u00a0&#8222;neue Businessmodelle im Kultursektor&#8220; zu unterrichten. Warum habe ich mich vor fast zehn Jahren f\u00fcr dieses Thema interessiert, das heute zunehmend an Bedeutung und Relevanz gewinnt?<\/em><\/p>\n<p><strong>Koh\u00e4renz und Alignement <\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2662\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2662\" class=\"wp-image-2662 size-medium\" src=\"https:\/\/www.sutermeister.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/9477DA52-B242-4665-ABC3-352C62A9F134_1_105_c-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.sutermeister.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/9477DA52-B242-4665-ABC3-352C62A9F134_1_105_c-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.sutermeister.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/9477DA52-B242-4665-ABC3-352C62A9F134_1_105_c-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.sutermeister.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/9477DA52-B242-4665-ABC3-352C62A9F134_1_105_c-800x600.jpeg 800w, https:\/\/www.sutermeister.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/9477DA52-B242-4665-ABC3-352C62A9F134_1_105_c-700x525.jpeg 700w, https:\/\/www.sutermeister.ch\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/9477DA52-B242-4665-ABC3-352C62A9F134_1_105_c.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2662\" class=\"wp-caption-text\">Photo _ Buro_Biennale Kochi_2019<\/p><\/div>\n<p>Was mich dank der vom <a href=\"https:\/\/www.strategyzer.com\/library\/the-business-model-canvas\">Business Model Canvas<\/a> gebotenen Perspektive zun\u00e4chst interessierte, war die Arbeit mit einem Begriff, der mir einen globalen \u00dcberblick \u00fcber Organisationen verschaffte: nat\u00fcrlich \u00fcber ihr Wertangebot (das &#8222;Mission Statement\u00bb der Organisation und die Vision, die sie leitet), aber auch die Koh\u00e4renz zwischen ihren Aufgaben und der Art und Weise zu hinterfragen, wie die Organisation arbeitet, ihre kulturellen und k\u00fcnstlerischen Projekte produziert, Mitarbeiter anstellt, kommuniziert, Beziehungen zu ihrem Publikum aufbaut, Zusatzdienstleistungen anbietet usw. Sobald dieser Ansatz feststand, tauchten eine Vielzahl von Fragen auf, die mich letztendlich alle dazu brachten, \u00fcber die &#8222;Koh\u00e4renz&#8220; der Organisation nachzudenken.<\/p>\n<p>Weil es nicht nur darum geht, neue Einnahmequellen zu finden oder ein \u201eGesch\u00e4ftsmodell\u201c umzugestalten. Es geht vor allem darum, das Ganze neu oder anders zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p>Die Koh\u00e4renz zwischen dem, was wir k\u00fcnstlerisch und kulturell anbieten \u2013 was biete ich meinem Publikum? Welche Rolle spiele ich in meiner Umgebung ? \u2013 und der Art und Weise, wie wir unsere Organisation gestalten: Was sind unsere Werte? Wie sieht unsere Unternehmenskultur aus? Wie arbeiten wir zusammen? Wie produzieren wir ? Welche Beziehungen pflegen wir zu unseren Partnern und Dienstleistern?<\/p>\n<p>Diese Frage der Gesamtorganisation r\u00fcckt in den Mittelpunkt. Sie ber\u00fchrt zutiefst die Frage nach dem Sinn, den wir angesichts einer Welt brauchen, die ins Wanken geraten ist und sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir von Resilienz und F\u00fcrsorge sprechen, wenn das Team sich unwohl f\u00fchlt ? Wie k\u00f6nnen wir Inklusion verteidigen, ohne dass unsere Teams die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln? Wie k\u00f6nnen wir nachhaltige Entwicklung bef\u00fcrworten und gleichzeitig Praktiken und Produkte beibehalten, die damit kaum vereinbar sind?<\/p>\n<p>Diese Diskrepanzen k\u00f6nnen das Vertrauen schw\u00e4chen und vor allem die Koh\u00e4renz der Organisation infrage stellen.<\/p>\n<p class=\"isselectedend\"><strong>Die Angst vor der Ver\u00e4nderung umgehen&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Haken: Eine Organisation &#8222;transformieren&#8220; ist ein heikles Thema. Es kann eine Organisation auf den Kopf stellen.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre habe ich verschiedene Instrumente ausprobiert, um diese Ver\u00e4nderungen zu begleiten, insbesondere solche, die aus der <a href=\"https:\/\/theory-u.de\/\">U-Theorie<\/a> und anderen Ver\u00e4nderungsans\u00e4tzen stammen. Doch Instrumente allein reichen nicht aus.<\/p>\n<p>Das Wesentliche besteht oft darin, die tief in uns verwurzelte Angst vor Ver\u00e4nderungen zu \u00fcberwinden: zu beobachten und zu sp\u00fcren, was sich um uns herum ver\u00e4ndert, dann die eigene Organisation und ihre Dynamiken zu betrachten, zu erkennen, was losgelassen oder aufgegeben werden muss, um Platz f\u00fcr neue M\u00f6glichkeiten zu schaffen, und die Teams so zu begleiten, dass der Fokus auf Koh\u00e4renz und dem wiedergefundenen \u201eFlow\u201c liegt, auf eine &#8222;bessere&#8220; Zukunft \u2013 und nicht auf der Angst.<\/p>\n<p>Genau hier wird dieser globale Anstatz meiner Meinung nach weit mehr als nur ein Managementthema: er bietet eine Opportunit\u00e4t, die Koh\u00e4renz zwischen Sinn, k\u00fcnstlerischem oder kulturellem Projekt und Management &#8211; im breiten Sinn &#8211; neu zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p>Ich freue mich auf neue Fragen und neue Herausforderungen ![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row row_type=&#8220;row&#8220; use_row_as_full_screen_section=&#8220;no&#8220; type=&#8220;full_width&#8220; text_align=&#8220;left&#8220; background_animation=&#8220;none&#8220; css_animation=&#8220;&#8220;][vc_column][vc_column_text]In diesem Jahr sind es nun schon neun Jahre her, dass ich das Privileg habe, im DAS Kulturreflexives Management an der Universit\u00e4t Basel \u00a0&#8222;neue Businessmodelle im Kultursektor&#8220; zu unterrichten. 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